Samstag 18. November 2017
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Die Katholische Aktion (KA) ist die offizielle Laienorganisation der katholischen Kirche in Österreich.

In Verbundenheit mit den Bischöfen verwirklicht sie den Sendungsauftrag der Kirche.

 

In der KA engagieren sich Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer gemäß ihrer Berufung als Christinnen und Christen.


Katholische Aktion - die Radikalität des Evangeliums in der Normalität des Alltags leben!

 

Kirche und Religion haben Recht auf öffentliche Präsenz

Stellungnahme von KAÖ-Präsidentin Schaffelhofer zu Aussagen von EU-Parlamentspräsident Schulz

 

„Wer in der entscheidenden Phase des EU-Wahlkampfes ohne jeden Anlass und unüberlegt eine Kruzifix-Debatte vom Zaun bricht, darf sich nicht wundern, dass er erneut den Europa-Skeptikern in die Hände spielt.“ Diese Kritik äußerte die Präsidentin der Katholischen Aktion Österreichs (KAÖ), Gerda Schaffelhofer, am Dienstag, zu Aussagen des Präsidenten des Europaparlaments und Spitzenkandidaten der Sozialdemokraten für das Amt des nächsten EU-Kommissionspräsidenten, Martin Schulz, der öffentliche Ort müsse religiös "neutral" sein.

 

„Wie kaum eine andere gesellschaftliche Kraft setzen sich viele Christen und die christlichen Kirchen seit Jahrzehnten entschieden für ein gemeinsames Europa ein. Wenn sie nun in die Nähe von Kräften gerückt werden, die Freiheit, Recht und Toleranz in Europa bedrohen, so ist dies höchst irritierend und schmerzlich für jeden überzeugten christlichen Europäer“, so Schaffelhofer.

 

Schulz hat seine Aussagen inzwischen teilweise relativiert. „Es bleibt ein bitterer Nachgeschmack“, so die KAÖ-Präsidentin, „wenn ein so erfahrener Politiker und Spitzenkandidat einer der großen Parteien im Europaparlament sich zunächst derart undifferenziert zu einem wichtigen und sensiblen Thema äußert.  Mehr als 80 Prozent der Einwohner der EU bekennen sich zum christlichen Glauben. Europa lebt auch in Zukunft von seinem jüdisch-christlichen Erbe und seiner kulturellen und religiösen Vielfalt, und dies alles muss auch sichtbar bleiben und seinen Raum in der Öffentlichkeit haben. Und das Kreuz als Glaubenssymbol der Mehrheit der europäischen Bürger ist ein Zeichen gegen Gewalt und für Versöhnung und steht damit auch für zentrale europäische Werte von heute.“

 

„Öffentliche Präsenz und die Sichtbarkeit von religiösen Symbolen der Christen und anderer Religionen ist nicht ein Zugeständnis von Staat und Politik, sondern ein fundamentales Recht der Bürger. Weltanschauliche Neutralität des Staates heißt nicht, dass nur eine religionsfreie Haltung Öffentlichkeit beanspruchen darf“, unterstreicht Schaffelhofer. (20.5.2014)

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