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Die Katholische Aktion (KA) ist die offizielle Laienorganisation der katholischen Kirche in Österreich.

In Verbundenheit mit den Bischöfen verwirklicht sie den Sendungsauftrag der Kirche.

 

In der KA engagieren sich Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer gemäß ihrer Berufung als Christinnen und Christen.


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KAÖ-Präsidentin unterstützt Bürgerinitiative „Fakten helfen“

Schaffelhofer: Fehlende Statistik und Motivforschung zu Abtreibungen in Österreich ist „beschämend“ und würde in jedem anderen Medizinbereich als gesundheitspolitischer Skandal eingestuft

 

(Wien, 27.5.2014) Die Präsidentin der Katholischen Aktion Österreich (KAÖ), Gerda Schaffelhofer, unterstützt die Parlamentarische Bürgerinitiative "Fakten helfen", mit der die anonyme Erhebung von Zahlen und Motiven zu Schwangerschaftsabbrüchen in Österreich gefordert wird. Im Blick auf den „Tag des Lebens“ am 1. Juni unterzeichnete Schaffelhofer die von der "Aktion Leben" im März gestartete Initiative.

 

„Die Politik hat sich seit Einführung der Fristenregelung 1975, also seit fast 40 Jahren, nicht dazu durchgerungen, bei Abtreibungen gesicherte Daten zu erheben und eine qualitätsvolle Motivforschung einzuführen. In jedem anderen medizinischen Bereich würde das als gesundheitspolitischer Skandal eingestuft. Im Blick auf die Schwangerschaftsabbrüche wollen es aber manche aus ideologischen Gründen offensichtlich nicht so genau wissen. Es ist schlicht und einfach beschämend, dass ein Land, dass zurecht stolz auf seine hohen medizinischen Standards und sein Eintreten für Menschenwürde ist, im Blick auf ungeborenes Leben und Müttern, die ein Kind erwarten, nicht alles unternimmt, damit bestmöglich geholfen werden kann“, begründet die KAÖ-Präsidentin ihre Unterstützung für die Initiative.

 

„Der Initiative geht es nicht darum, den Zugang zur Abtreibung zu erschweren. Die Zahl der Abtreibungen durch noch gezieltere Hilfe für die betroffenen Frauen zu verringern ist – davon bin ich überzeugt – der großen Mehrheit der Menschen in unserem Land aber ein Anliegen“, so Schaffelhofer weiter: „Die Kinder sind die Zukunft einer Gesellschaft, und es kann doch nur Ziel der Gesellschaft sein, jenen Frauen, die ein Kind auch trotz manchmal widriger Umstände austragen wollen, dies auch zu ermöglichen.“

 

Daher sollten in Österreich – so, wie es in den allermeisten europäischen Ländern üblich ist – genaue Zahlen und gesicherte Informationen über Motive und Umstände von Schwangerschaftsabbrüchen erhoben werden, fordert die KAÖ-Präsidentin. „Die verpflichtende Meldung von Abtreibungen und ausgewählten Lebensumständen betroffener Frauen durch Ärzte, Ordinationen und Spitäler kann anonymisiert erfolgen, sodass keinerlei Rückschluss auf die Frauen und auch nicht auf die zu meldende Stelle möglich ist. Die Daten, erhoben von Statistischen Zentralamt, würden aber eine wichtige Basis liefern, um die Prävention zu verbessern und maßgeschneiderte Angebote für Schwangere in Not zu entwickeln“, so Schaffelhofer.

 

Die Bürgerinitiative „Fakten helfen“ läuft bis 15. Dezember 2014. Weitere Informationen und Unterstützungserklärungen gibt es auf der Kampagnen-Website www.fakten-helfen.at.

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