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Die Katholische Aktion (KA) ist die offizielle Laienorganisation der katholischen Kirche in Österreich.

In Verbundenheit mit den Bischöfen verwirklicht sie den Sendungsauftrag der Kirche.

 

In der KA engagieren sich Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer gemäß ihrer Berufung als Christinnen und Christen.


Katholische Aktion - die Radikalität des Evangeliums in der Normalität des Alltags leben!

 

Gebetsabend für ein Gelingen der Familiensynode

Laienorganisationen laden am 28. September zu Gebetsstunde in Wiener Ruprechtskirche aus Anlass der bevorstehenden Weltbischofssynode zu Familienfragen

 

Zu einer Gebetsstunde für ein Gelingen der bevorstehenden Familiensynode laden katholische Laienorganisationen am Sonntag, 28. September, um 19 Uhr in die Wiener Ruprechtskirche. Vom 5. bis 19. Oktober tagt im Vatikan die außerordentliche Bischofssynode zu Familienfragen. Papst Franziskus hatte bereits im Februar in einem Brief an die Familien um Begleitung der Synode durch das Gebet gebeten. Der Vatikan hat nun den 28. September zum weltweiten Gebetstag für einen erfolgreichen Verlauf der Beratungen ausgerufen.

 

Die Katholische Aktion, das Zukunftsforum, der Katholische Laienrat, die Laieninitiative und die Fokolarbewegung greifen diesen Appell auf und laden unter dem Motto „Euer Gebet wird ein kostbarer Schatz sein“ die Gläubigen in ganz Österreich ein, für das Anliegen einer erneuerten Familienpastoral zu beten. In Wien findet die Gebetsstunde in der Kirche St. Ruprecht, Ruprechtsplatz 1, 1010 Wien, statt. Dabei werden auch Texte aus dem neuen Styria-Buch „Gebete für Papst Franziskus“ vorgetragen. In Graz laden das Familienreferat der Katholischen Aktion Steiermark und das Bildungshaus Mariatrost zu einer Gebetsstunde im Bildungshaus; die genaue Uhrzeit wird noch bekanntgegeben.

 

Zur Vorbereitung auf die Bischofssynode hatte der Vatikan Anfang November 2013 einen Fragenkatalog zum Thema Familie, Ehe und Sexualität an die Ortskirchen weltweit versandt. Die 39 Fragen richteten sich an die Bischöfe. Sie waren gehalten, die Fragen bis an die Kirchenbasis weiterzugeben. Allein in den österreichischen Diözesen gingen innerhalb kurzer Zeit über 34.000 Stellungnahmen ein, die die Bischofskonferenz im Rahmen ihres Ad-limina-Besuchs Ende Jänner dem vatikanischen Synodensekretariat übergab. An einer Umfrage des „Zukunftsforums“ in Anlehnung an den vatikanischen Fragebogen beteiligten sich mehrere Tausend Personen; sie brachten dabei deutliche ihre Reformanliegen vor.

Papst Franziskus bat in seinem „Brief an die Familien“ die Gläubigen, „inständig zum Heiligen Geist zu beten, dass er die Synodenväter erleuchte und sie in ihrer wichtigen Aufgabe leite“. Er erinnerte daran, dass der jetzigen außerordentlichen Synodenversammlung ein Jahr später die ordentliche Vollversammlung folgen wird, die dasselbe Thema Familie weiterführen wird.

 

In diesem Zusammenhang werde im September 2015 auch das Welttreffen der Familien in Philadelphia (USA) stattfinden. „Beten wir also alle gemeinsam, dass die Kirche durch diese Ereignisse einen wirklichen Weg der Unterscheidung zurücklege und geeignete pastorale Mittel ergreife, um den Familien zu helfen, die heutigen Herausforderungen mit dem Licht und der Kraft zu bewältigen, die aus dem Evangelium kommen“, schrieb Franziskus: „Euer Gebet für die Bischofssynode wird ein kostbarer Schatz sein, der die Kirche bereichert. Ich danke euch, und ich bitte euch, auch für mich zu beten, dass ich dem Volk Gottes in Wahrheit und in Liebe dienen kann.“

 

Wien, 11.9.2014

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