Sunday 22. September 2019
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KAÖ

 

 

 

Die Katholische Aktion (KA) ist die offizielle Laienorganisation der katholischen Kirche in Österreich.

 

In Verbundenheit mit den Bischöfen verwirklicht sie den Sendungsauftrag der Kirche.

 

In der KA engagieren sich Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer gemäß ihrer Berufung als Christinnen und Christen.


Katholische Aktion - die Radikalität des Evangeliums in der Normalität des Alltags leben!

 

Fortpflanzungsmedizin: „Nein zu Husch-Pfusch-Gesetz“

Social Media-Kampagne lädt ein, Abgeordnete zu überzeugen, ein neues Gesetz nicht übereilt zu beschließen

 

Eine neue Social Media-Kampagne lädt Bürgerinnen und Bürger ein, bei den Parlamentsabgeordneten ihr Nein zu einem übereilten Beschluss eines neuen Fortpflanzungsmedizingesetzes zu deponieren. Das Gesetz soll am 21. Jänner im Nationalrat beschlossen werden. Über die Website www.kinderbekommen.at können alle, die aus demokratiepolitischen Gründen das Durchpeitschen des jetzigen Gesetzesentwurfes ablehnen, per E-Mail die Abgeordneten auffordern, den Gesetzesbeschluss zu vertagen. Über Facebook und Twitter können andere eingeladen werden, sich der Kampagne anzuschließen.

 

Initiatoren der Kampagne sind die Katholische Aktion Österreich, der Katholische Familienverband, die aktion leben Österreich, die Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände und die Ordensgemeinschaften Österreichs. Sie treten „für ein Fortpflanzungsmedizingesetz ein, das ethischen und wissenschaftlichen Anliegen gerecht wird und nicht von ökonomischen und parteipolitischen Interessen bestimmt wird“.

 

Man halte es für äußerst bedenklich, dass die Fortpflanzungsmedizin in Österreich neu geregelt werden soll, ohne dass die Auswirkungen auf Kinder, Frauen und die Gesellschaft als Ganzes geklärt sind. „Qualität braucht Zeit“, heißt es in dem Aufruf. Verlangt wird  daher die Einbindung unabhängiger, auch internationaler Expertinnen und Experten, eine Analyse der Folgen des Gesetzes für alle Betroffenen und die Diskussion mit allen Beteiligten. Eine von Verantwortung Entscheidung „setzt Wissen voraus und die Möglichkeit, sich dieses Wissen anzueignen“.

 

Wenn das neue Gesetz nicht beschlossen wird, bleibt das bisherige gültig, lediglich der vom VfGH kritisierte Ausschluss lesbischer Paare von den Methoden künstlicher Fortpflanzung ist aufgehoben. Nicht zugelassen bliebe wie bisher die Eizellspende und die Präimplantationsdiagnostik (PID).

 

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