Tuesday 18. June 2019
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Die Katholische Aktion (KA) ist die offizielle Laienorganisation der katholischen Kirche in Österreich.

 

In Verbundenheit mit den Bischöfen verwirklicht sie den Sendungsauftrag der Kirche.

 

In der KA engagieren sich Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer gemäß ihrer Berufung als Christinnen und Christen.


Katholische Aktion - die Radikalität des Evangeliums in der Normalität des Alltags leben!

 

KAÖ-Präsidentin ruft zu kritischem Umgang mit „Pegida“ auf

Schaffelhofer: Zusammenleben unterschiedlicher Religionen, Kulturen und Weltanschauungen braucht Begegnung, Gespräch, Verständigung und den Willen zum Miteinander

 

Wien, 2.2.2015  Die Katholische Aktion Österreich (KAÖ) ruft dazu auf, sich mit den Schlagworten und Zielen der "Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes" (Pegida) kritisch auseinanderzusetzen. Im Blick auf die erste „Pegida“-Kundgebung am Montagabend, 2. Februar, in Wien erklärte KAÖ-Präsidentin Gerda Schaffelhofer, mit unscharfen Schlagworten wie „Islamisierung“ und „Verteidigung des christlichen Abendlandes“ ließen sich zwar „Ängste schüren und Menschen für Demonstrationen mobilisieren“. Damit werde aber kein einziges der Probleme gelöst, die sich im Zusammenleben unterschiedlicher Religionen, Kulturen und Weltanschauungen in der österreichischen Gesellschaft stellen. Ausgrenzung kann keine Lösung sein.

 

Kritik an „Pegida“ allein werde allerdings nicht reichen. „Was wir brauchen, ist Begegnung, Gespräch, Verständigung und den Willen zum Miteinander“, so Schaffelhofer. Es gebe viele Personen, Initiativen und Organisationen in Österreich, die das tagtäglich versuchen. „Dennoch müssen wir uns alle, die in irgendeiner Weise Verantwortung in der Gesellschaft tragen, immer wieder fragen, ob wir dafür wirklich genug tun“, so die KAÖ-Präsidentin.

 

Auch sollte ein Phänomen wie „Pegida“ allen im Land ein Anlass für eine ernsthafte Wertedebatte sein. Menschenwürde, Rechtsstaat, Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität in Europa haben ihre Fundamente in der jüdisch-christlichen Tradition und der Aufklärung. Die Sorge vieler Menschen angesichts wachsender gewalttätiger Gruppierungen innerhalb des Islam ist verständlich. Ihnen nachhaltig entgegenzuwirken werde nur gemeinsam mit jenen vielen Muslimen gelingen, die diese Gewalt ebenso ablehnen. „Unsere europäische jüdisch-christliche und humane Tradition ist auch bedroht von einer Gleichgültigkeit gegenüber der wachsenden sozialen Kluft in unserer Gesellschaft. Hilfreicher als Demonstrationen gegen andere sind das Einstehen für die eigenen Maßstäbe und Werte und der Einsatz für unsere Mitmenschen“, unterstreicht die KAÖ-Präsidentin.

 

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