Montag 23. Oktober 2017
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TAGUNG | Flucht u. Integration in Europa

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Katholische Aktion (KA) ist die offizielle Laienorganisation der katholischen Kirche in Österreich.

In Verbundenheit mit den Bischöfen verwirklicht sie den Sendungsauftrag der Kirche.

 

In der KA engagieren sich Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer gemäß ihrer Berufung als Christinnen und Christen.


Katholische Aktion - die Radikalität des Evangeliums in der Normalität des Alltags leben!

 

„Pensionisten-Hunderter“ für alle ein Wahlzuckerl auf Kosten der Jungen

KAÖ-Präsidentin Schaffelhofer: Politik soll Geldverteilung nach dem Gießkannenprinzip endlich beenden – Zusatzzahlung für jene, die das Geld wirklich brauchen

 

Scharfe Kritik an der von der Regierung diese Woche beschlossenen pauschalen Auszahlung von hundert Euro an alle Pensionsbezieher zusätzlich zur regulären Pensionserhöhung 2017 übt die Präsidentin der Katholischen Aktion Österreich, Gerda Schaffelhofer. „Es gibt Geschenke, über die man sich nicht freut. Der ‚Pensionisten-Hunderter‘, der nach dem Gießkannenprinzip ausgeschüttet wird, ist offensichtlich ein Wahl-Zuckerl.  Doch haben wir wirklich das Geld dafür? Für das zunehmend größer werdende Budgetloch werde die Jungen bezahlen müssen, denen wir immer mehr an finanziellen Bürden zumuten und die nicht einmal sicher sein können, eines Tages selbst eine ausreichende Pension zu beziehen“, kritisiert die KAÖ-Präsidentin.

 

„Nur damit kein Missverständnis aufkommt: Ich wünsche mir den Hunderter für alle, die eine Mindestpension oder eine niedrige Pension beziehen!  Aber eine Zwangsbeglückung für Arm und Reich sollte keine Option sein. Und ich wünsche mir auch, dass jene, die diesen Hunderter nicht brauchen, dies auch unseren Politikern mit aller Deutlichkeit signalisieren. Es gibt so viel Armut in unserem Land, es gibt genug Familien, die sich tagtäglich abstrudeln müssen, um durchzukommen. Es gibt Pensionistinnen und Pensionisten, die Pflege brauchen und für die es Monat für Monat immer enger wird.  Dort ist finanzielle Unterstützung angesagt, und zwar mehr als bisher“, betonte Schaffelhofer.

 

Aus der Regierung wurde die Maßnahme u. a. damit gerechtfertigt, dass sie die Kaufkraft hebe und damit die Wirtschaft belebe. „Wunderbar, die Bezieher einer Höchstpension dürfen jetzt hundert Euro mehr im Weihnachtsgeschäft auf den Ladentisch blättern, und das auf Kosten unseres Staatshaushaltes, der ohnedies schon genug verschuldet ist. Viele  haben gehofft, dass die Zeiten solcher Gießkannengeschenke und einer solchen Verschwendungspolitik endlich vorbei sind und wir aus Vergangenem  gelernt haben. Kärnten kann ein Lied  davon singen, die ‚Haider-Zuckerl‘ haben sich nicht gerade als nachhaltig erwiesen. Sagen wir dem Gießkannenprinzip endlich ein für alle Mal  ade! Und vielleicht sollten wir unseren Politkern auch sagen, dass sie uns nicht für so dumm und so käuflich halten sollen.“

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