Mittwoch 13. Dezember 2017
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Die Katholische Aktion (KA) ist die offizielle Laienorganisation der katholischen Kirche in Österreich.

In Verbundenheit mit den Bischöfen verwirklicht sie den Sendungsauftrag der Kirche.

 

In der KA engagieren sich Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer gemäß ihrer Berufung als Christinnen und Christen.


Katholische Aktion - die Radikalität des Evangeliums in der Normalität des Alltags leben!

 

Schaffelhofer: "Anbiedernde Wahlempfehlungen sind verzichtbar"

KAÖ-Präsidentin: Wähler sollen sich vom parteitaktischen Geplänkel nicht irritieren lassen und von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen

 

Kritik an den Empfehlungen und Signalen aus den beiden Regierungsparteien im Blick auf die bevorstehende Stichwahl für das Amt des Bundespräsidenten übt Gerda Schaffelhofer, Präsidentin der Katholischen Aktion Österreich (KAÖ): „Wenige Tage vor der Wahl scheinen die Nerven vor allem in der SPÖ und der ÖVP blank zu liegen. Aus offensichtlich kurzfristigen parteipolitischen Interessen mehren sich die Zwischenrufe, welcher der beiden Kandidaten der bevorzugte wäre. Sie sind bloßem Machtkalkül für die Zeit nach der Wahl geschuldet. Anders ist auch das derzeitige Buhlen um die Gunst der FPÖ in SPÖ- wie in ÖVP-Kreisen nicht zu erklären.“

 

Das Bemühen, eine zivilisierte Wortwahl und Diskussionskultur wiederzugewinnen, hält die KAÖ-Präsidentin für begrüßenswert: „Wir wollen keine Wahlkämpfe amerikanischen Stils. Wenn aber inhaltliche Differenzen in einem Schmusekurs unter den Teppich gekehrt werden sollen, ist das abzulehnen. Das schmeckt zu sehr danach, unter allen Umständen und mit aller Anbiederung in der Regierung bleiben zu wollen.“ Auch hier gilt, so Schaffelhofer, was Papst Franziskus gerade erst diese Woche festgestellt hat: Er vermisse heute "diese großen Politiker, die fähig waren, sich ernsthaft für ihre Ideale einzusetzen und die weder vor dem Dialog noch vor dem Kampf Angst hatten“. Es sei "die große Politik immer mehr zu einer kleinen Politik geschrumpft".

 

„Wahlempfehlungen, die uns u.a. von Klubobmännern und Parteivorsitzenden erreichen, sind vor diesem Hintergrund gänzlich verzichtbar. Wir Wählerinnen und Wähler sind reif genug, unsere eigene Entscheidung zu treffen. Oder traut man uns diese Demokratiereife nicht mehr zu? Man möge auch bedenken, dass einander widersprechende Empfehlungen durchaus dazu führen können, dass manche Wählerinnen und Wähler gleich überhaupt zuhause bleiben. Das wäre aber mehr als kontraproduktiv“, betont Schaffelhofer.

 

„Ich appelliere nochmals an alle Christinnen und Christen, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen, sich mit den zur Wahl stehenden Kandidaten eingehend auseinander zu setzen, sich vom wahltaktischen Geplänkel nicht irritieren zu lassen und jenem Kandidaten ihre Stimme zu geben, der glaubwürdig für das eintritt, was wir als christliche Werte verkünden und hoffentlich auch leben. Das sind wir unserem Land schuldig. Auch sollten wir der Frage, wer unser Land am besten nach innen und nach außen vertreten kann, einen hohen Stellenwert einräumen“, so die Präsidentin der Katholischen Aktion Österreich.

 

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