Tuesday 22. October 2019
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KAÖ

 

 

 

Die Katholische Aktion (KA) ist die offizielle Laienorganisation der katholischen Kirche in Österreich.

 

In Verbundenheit mit den Bischöfen verwirklicht sie den Sendungsauftrag der Kirche.

 

In der KA engagieren sich Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer gemäß ihrer Berufung als Christinnen und Christen.


Katholische Aktion - die Radikalität des Evangeliums in der Normalität des Alltags leben!

 

Katholische Aktion: „Wir brauchen mehr statt weniger Europa“

 

Aufruf der KAÖ zur Teilnahme an den Wahlen zum Europäischen Parlament am 26. Mai.

 

Wenn die Trennung anstelle des Gemeinsamen gesucht wird, steht friedliches Zusammenleben, Wirtschaftskraft und Wohlstand auf dem Spiel.

 

Die Katholische Aktion Österreich ruft zur Teilnahme an den Wahlen zum Europäischen Parlament auf und appelliert an die Wählerinnen und Wähler, jene Parteien zu stärken, die die europäische Zusammenarbeit vertiefen wollen. „Friede, Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität und Sicherheit kann auf Dauer nur in einem gemeinsamen Europa gesichert werden. Das war, ist und bleibt der Kern der europäischen Integration“, erklärt KAÖ-Präsident Leopold Wimmer im Blick auf die Wahlen am 26. Mai. „Als KAÖ rufen wir daher alle jene, denen dieses gemeinsame Europa ein Anliegen ist, dazu auf, zu den Urnen zu gehen.“

 

„Gleichzeitig gilt es, nationalen Egoismen und antidemokratischen Entwicklungen entgegenzuwirken. Gewaltenteilung, Rechtssicherheit, unabhängige Gerichte und freie Medien sind nicht mehr überall in Europa selbstverständlich und juristisch gesichert. An den Grundfreiheiten der EU wird gerüttelt, die Solidarität der EU-Länder untereinander hat Risse bekommen“, so Wimmer. „Gleichzeitig hat die Debatte um den Brexit gezeigt, wie eng die europäischen Länder bereits miteinander verwoben sind und wie viel an Wirtschaftskraft, Wohlstand und an friedlichem Zusammenleben auf dem Spiel steht, wenn die Trennung anstelle des Gemeinsamen gesucht und propagiert wird.“

 

„Nationale Vielfalt und europäische Identität kein Widerspruch“

 

Als Katholische Aktion treten wir „für mehr statt für weniger Europa“ ein: „Wir befürworten eine Vertiefung der Europäischen Union, wo sie nötig und sinnvoll ist. Wertschätzung und Respekt vor regionaler und nationaler Vielfalt sind dazu kein Widerspruch, im Gegenteil: Erst in einer solidarischen europäischen Gemeinschaft kann diese Vielfalt subsidiär so zum Tragen kommen, dass sie nicht Quelle von Missgunst und Konflikten wird. Niemand muss sich zwischen regionaler, nationaler und europäischer Identität entscheiden.“

 

Vieles in der europäischen Zusammenarbeit kann und muss verbessert werden. „Es geht aber darum, das gemeinsame Europa zu verbessern, nicht zu schwächen oder abzuschaffen. Wir empfehlen, bei der Wahl am 26. Mai jenen Politikern die Stimme zu geben, die für eine seriöse Politik des Machbaren, für politisches Miteinander und Konsens stehen. Als katholische Aktion wünschen wir uns Politikerinnen und Politiker, die den Langmut für das Ringen um Lösungen haben, die reden und verhandeln wollen, den Ausgleich suchen und abwägen; die den Weg der vielen kleinen Schritte nicht scheuen anstatt schnelle und einfache Lösungen zu versprechen, die es nicht gibt“, hebt der KAÖ-Präsident hervor.

 

 

„Gemeinsam ökologischen Wandel herbeiführen“

 

In der Umweltpolitik plädiert die Katholische Aktion für ehrgeizige Ziele und Maßnahmen in allen Bereichen zum Schutz der Umwelt und des Klimas: „Die Zeit für einen ökologischen Wandel drängt, es braucht u.a. die Schaffung einer möglichst emissionsfreien Wirtschaft, eine Steigerung der Energieeffizienz, den Ausbau des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs, eine Ökologisierung des Steuersystems und damit ein Ende der Bevorzugung umweltschädlicher Energiearten und Verkehrsformen (etwa Kerosin). Österreich und die EU müssten sich zudem für mehr Unterstützung jener außereuropäischen Länder einsetzen, in denen Menschen durch die Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen durch den Klimawandel zur Flucht gezwungen werden.“

 

Der KAÖ-Präsident kritisiert Tendenzen, Umweltschutz gegen sozialen und wirtschaftlichen Fortschritt ausspielen: „Die soziale Frage und die ökologische Frage gehören zusammen, wie auch Papst Franziskus betont. Umweltschäden und –katastrophen treffen fast immer zuerst die Armen. Als Katholische Aktion sind wir überzeugt: Umweltpolitik ist nachhaltige Sozial- und Wirtschaftspolitik. Eine Ressourcen und Klima schonende Wirtschaftsweise ist konkurrenz- und zukunftsfähig.“

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